Dutch Oven – die richtige Pflege

Das müssen Sie bei der Pflege eines Dutch Ovens beachten

Dutch Oven punkten durch ihre hervorragende Qualität und Langlebigkeit. Um für diese Langlebigkeit garantieren zu können Bedarf es einer guten und vor allem der richtigen Pflege. Besonders dem Feuertopf sollte bei dem Dutch Oven besondere Aufmerksamkeit zu kommen. Das sogenannte Einbrennen des Feuertopfes ist ein absolutes Muss wenn es darum geht, den Feuertopf gut zu pflegen.Das Einbrennen des Topfes sollte direkt und möglichst bald nach dem Kauf in Angriff genommen werden, da es von großer Wichtigkeit, dass der Feuertopf vor seiner Benutzung richtig eingebrannt wurde. Hier sind 10 Dutch Oven Pflege Regeln für Gusseisentöpfe:

Wozu soll ein Feuertopf eingebrannt werden?

Das Einbrennen des Feuertopfes erfüllt einen gewissen Zweck. Durch diesen Prozess bildet sich eine schwarze Beschichtung, auch Patina genannt, in dem Topf. Die Patina sorgt dafür, dass eine Art Schranke zwischen dem Metall des Topfes und der Feuchtigkeit der Luft gebildet werden kann. Sie bildet einen guten Schutz gegen Rost und viele andere äußere Einflüsse, die dem Feuertopf Schaden zufügen könnten. Des Weiteren ist die, durch das Einbrennen entstandene, Beschichtung wirksam gegen Haftungen. So bleiben störende Materialien bzw. Essensreste nicht im Topf hängen, sondern sind leicht zu entfernen.

Wie wird ein Feuertopf richtig eingebrannt?

Das Einbrennen eines Feuertopfes ist prinzipiell simpel. Es gibt zwei Möglichkeiten um den Feuertopf richtig einzubrennen. Die erste Möglichkeit ist das Einbrennen des Feuertopfes mit einem Kugelgrill. Bei dieser Variante wird der Feuertopf als Erstes mit Öl, am besten eignet sich hier Sonnenblumenöl, eingerieben. Nachdem mit einem Küchenpapier nachgerieben wurde, wird der Dutch Oven auf das Grillrost gelegt. Hierbei werden die Füße des Topfes auf den Deckel des Grills gelegt. Anschließend wird bei einer Wärme von circa 200 Grad der Feuertopf eingebrannt. Diese Prozedur soll circa 60 Minuten vollzogen werden. Hierbei entsteht die schwarze Beschichtung mit Namen Patina. Zu guter Letzt muss der Feuertopf nur noch abkühlen, bevor er zum kochen benutzt werden kann. Ein weitere Möglichkeit den Feuertopf einzubrennen ist die Nutzung des Backofens. Ein Nachteil bei dieser Variante ist, dass bei dem Einbrennen eine Menge schwarzer Rauch aus dem Backofen austritt, somit sollte diese Art der Einbrennung des Feuertopfes ausschließlich dann in Erwägung gezogen werden, wenn der zu benutzende Backofen über einen Rauchabzug verfügt. Bei gutefrege.net gibt es weitere Tipps.

Prinzipiell muss das Einbrennen des Feuertopfes nur einmal gemacht werden. Bei Bedarf, also wenn die erste Anwendung noch nicht den gewünschten Erfolg mit sich gebracht hat, kann der Prozess auch wiederholt werden. Auch wenn der Feuertopf rostet oder die Beschichtung anderweitig bestört wurde, sollte der Feuertopf erneut eingebrannt werden.

Tipps für das Kochen am Lagerfeuer

Kochen mit einem Dutch Oven am FeuerDas Entfachen eines Lagerfeuers vermittelt einen Hauch von Freiheit, Abenteuer und Romantik. Damit diese Gefühle voll ausgekostet werden können, sollten trotzdem einige Dinge beim Kochen am Lagerfeuer beachtet werden.

Als bester Platz, um ein Lagerfeuer anzuzünden, eignen sich sehr gut Sand- oder Kiesböden. Die Gefahr, dass sich das Feuer ungewollt in der Umgebung ausbreitet, ist dort am geringsten. Auf trockenem Moos und Moorgelände kann sich die Hitze des Feuers unbemerkt unterirdisch weiter entwickeln.

Durch den Funkenflug bedingt, entsteht schnell ein Brand auf ausgetrockneten Wiesen, Baumwurzeln oder Grasbüscheln. Eine vollkommende, großflächige Beseitigung dieser brandfördernden Materialien, verhindert das ungewollte Ausbreiten eines Feuers. Trotzdem sollte ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher für den Notfall schnell zu erreichen sein.

Wird ein windgeschützter Platz ausgesucht, ist das Entfachen des Lagerfeuers nicht schwierig. Somit verringert sich auch die Gefahr des Funkenfluges auf trockenem Material. Durch den Aufbau von Steinen, die Kreisförmig angelegt werden, wird das Feuer vor Luftzügen geschützt. Gleichzeitig dient dies als zusätzlicher Schutz vor einer ungewollten Ausbreitung des Feuers und als Vorrichtung für Kochgeschirr und Rost. Als gutes Brennholz eignet sich nur trockenes und abgelagertes Holz. Nicht überall ist es gestattet Holz zu sammeln. In diesem Fall, sollte dieses vorher besorgt werden. Kochen auf dem Lagerfeuer erfordert eine schnell brennende Holzsorte, wie Pappel, Weide, Birke oder Linde.

Essen am Lagerfeuer

Kochen auf dem Lagerfeuer mit einem Dutch Oven

Das Kochen mit einem Dutch Oven ist seit Jahrhunderten womöglich die beliebteste Zubereitungsart vieler Camper und Outdoor-Junkies . Der Gusseisentopf hat eine robuste Konstriktion, die Reinigung ist recht simple und das Essen schmeckt himmlisch lecker. Rezepte findet man im Netz, verschieden Communitys und Seiten haben sich auf das Kochen mit einem Dutch Oven spezialisiert, wie hier zum Beispiel sind zahlreiche Tipps zu finden. Als Alternative zum Kochen auf dem Lagerfeuer kann auch ein Rost benutzt werden, auf dem das Kochgeschirr gestellt wird. Bei der Auswahl des Kochgeschirrs ist darauf zu achten, dass die Griffe nicht aus Kunststoff sind, da sie durch die Hitze wegschmelzen. Aluminiumtöpfe leiten sehr gut die Hitze, das Essen wird schneller fertig. Edelstahl dagegen verteilt die Wärme sehr ungleich und das Essen brennt schneller an. Titan ist ein guter Wärmeleiter, aber in der Anschaffung sehr teuer.

Sobald die alle nötigen Vorbereitungen abgeschlossen sind, steht einem gemütlichen Kochen auf dem Lagerfeuer nichts mehr im Weg. Und ganz egal, ob deftig mit Fleisch und Speck oder ganz einfach mit Gemüse und Bohnen – das Kochen am Lagerfeuer wird ein unvergesliches Erlebnis bleiben.